Campo di Brenzone


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Der halbverlassene Ortteil Campo (222m) liegt am Füße des Gebirgsmassivs, da die Nordseite des Gardasees beherrscht: der Monte Baldo.

Das Mittelalter zurückreichenden Ort, liegt in einer sonnigen Mulde. Bereits 1023 wird der Ort in Dokumenten erwähnt. Es wird angenomen das Campo Früher ein befestigeter Platz war, den man nach allen Seiten verteidigen könnte. Sein Name könnte von „Campus Martis“ abgeleitet werden, ein befestigter oder bewaffneter Ort.

Die äußerst strategische Position, an der sich einst die Hautwege von fahrenden Händlern, Pilgern und Reisenden aller Art kreuzten, macht den Weiler zu einem geschichtsträchtigen Ausflugsziel inmitten einer eindrucksvollen Natur.

Hier kann auch die kleine mittelalterliche Kirche San Pietro in Vincoli ( XIII. Jahrhundert) mit ihren sehenswerten, vor kurzem restaurierten Fresken (1358) besichtigt werden.

Die Abbildungen zeigen die Jungfrau Maria und einige Heilige, die besonders von den älteren Einwohnern verehrt werden.

Gebaut ist die Kirche hinaus üblichen ländlich-romanischen Stil, mit einer halbkreisförmigen Apsis und einer einfachen, nach Westen gerichteten Fassade, die allerdings im 18.Jhd vollständig erneuert wurde.

Der schlichte einschiffige Innenraum mit seiner schmucklosen Mensa erfährt durch die Wandmalereien an Seitenwänden und Apsis eine ganz besondere bereicherung.

Links an der Kirche, vorbei an einem Feigenbaum führt der Pflasterweg an eine Quelle, die das ganze Jahr Trinkwasser liefert und deren Plätschern vielleicht das einzige Geräusch an diesem verträumten Platz ist.

Ein Typischer noch erhaltener Zeuge einer ehemaligen Bewirtschaftung ist eine Olivenpresse und eine Art Mühle für Mais, Hirse, Hafer und sonstiges Korn.

Weitere Informationen über Campo di Brenzone finden Sie auch hier:

=> Förderverein Campo
=> Campo di Brenzone – Webseite von Nadia Bergamini